Marktsteft macht kurzen Prozess

Das Duell mit Großlangheim wird zur klaren Sache für den Tabellenführer. Trainer Vitkovic erklärt nach dem 30:23 das Erfolgsrezept und den Lernprozess.

Der TV Marktsteft bleibt in der Bezirksoberliga die einzige ungeschlagene Mannschaft. Mit 30:23 (18:12) setzten sich Viliam Vitkovics Schützlinge beim TV Großlangheim durch. Was anhand der Tabelle und den vorherigen Erfolgen des Gegners Spannung versprochen hatte, stellte sich am Samstagabend als eindeutige Angelegenheit für den Spitzenreiter heraus.

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Reger Betrieb im Talentschuppen

Cara Reuthal und Sophie Wendel vertreten in Marktsteft die nächste erfolgreiche Generation. Die beiden stehen mit ihrer Mannschaft vor dem entscheidenden Schritt.

Sie gehören beide zum Kader der Handball-Bayernauswahl, stammen beide aus Marktsteft, sind nahezu gleich groß und von klein auf begeisterte Handballerinnen. Sophie Wendel, 16, und die ein Jahr jüngere Cara Reuthal gelten als weitere Belege der Talentschmiede des TV Marktsteft. Gemeinsam mit der ebenso in die Auswahl berufenen Anna Müller-Scholden, 16, die aus Marktheidenfeld zum TVM gewechselt ist, bilden sie den Rückraum und damit das Herzstück der weiblichen B-Jugend. Mit ihrer Mannschaft wollen sie an diesem Sonntag im Heimspiel gegen den VfL Günzburg einen wichtigen Schritt zum Titel in der Bayernliga machen.

Gerade Cara Reuthal und Sophie Wendel sind typische Sprosse aus der handballverrückten Stadt am Main. Für sie lag der Handball quasi in der Wiege. Beide stammen aus Sport-Familien, schon ihre Eltern spielten in Marktsteft und engagieren sich auch heute im Klub. Die Brüder spielten ebenfalls Handball. Cara und Sophie waren von klein auf in der Halle dabei, lernten bei den Minis das Handball-ABC. „Ich hätte sagen können, ich will nicht“, erzählt Sophie. „Aber es machte mir Spaß, deswegen stand eine andere Sportart für mich nie zur Debatte.“ Sie besucht derzeit die elfte Klasse am Armin-Knab-Gymnasium, nächstes Jahr ist Abitur – auch in Sport.